Vertrauen in einer Beziehung wieder aufbauen

Meistens ist etwas sehr schwerwiegendes vorgefallen, wenn das Vertrauen in der Beziehung wieder aufgebaut werden muss. Vielleicht hat sich der Partner etwas Schlimmes erlaubt. Er ist fremdgegangen oder er hat etwas anderes getan. Der Partner ist also schuld daran, dass das Vertrauen nicht mehr da ist. Meist wird eine mehrjährige Beziehung aber nicht einfach aufgegeben, denn eine zweite Chance könnte die Lösung sein für ein glückliches Zusammensein bedeuten.

Eine wichtige tragende Säule in der Beziehung

Das Vertrauen ist eine der vielen wichtigen tragenden Säulen in einer Beziehung und damit ein wesentlicher Bestandteil. Nur so kann die Beziehung tatsächlich intakt sein. Nur mit genug Vertrauen können sich beide Seiten in einer harmonischen und entspannten Beziehung aufeinander einlassen und das auf Dauer. Wenn beide in der Partnerschaft wieder glücklich werden wollen, muss dieses Vertrauen wieder aufgebaut werden. Eine Hilfe bietet hier unser Beziehungsratgeber.

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Was will ich?

Ist das Vertrauen gebrochen, kann es nicht ganz so schnell wieder hergestellt werden. Deshalb muss man bereit dazu sein, etwas für die Beziehung zu tun, wenn diese gerettet werden sollte.

Was will man eigentlich? Diese Frage gilt es sich zu stellen. Sollte die Partnerschaft langfristig noch eine Chance bekommen? Ist man dazu innerlich wirklich bereit? Eventuell hat nämlich die Partnerschaft unter dem Vorfall so stark gelitten, dass keine Reparatur mehr möglich ist.

Wer für die Beziehung noch eine Zukunft sieht, kann die weiteren Schritte für den Vertrauensaufbau einleiten.

Einmal laut schreien

Gar nicht so einfach ist es, sich einmal richtig Luft zu machen. Die Situation ist nicht schwierig, deshalb darf man mit Vorwürfen und Geschrei um sich werfen und den anderen beschuldigt. Vielleicht ist es sogar hilfreich, den anderen Partner zu beleidigen. Der Frust sollte komplett abgelegt werden, das ist das Ziel. Zorn, Wut und Ärger kommen hoch, das ist wichtig und darf auch so sein. Oft haben nämlich Frauen damit ein Problem, etwas herauszulassen. Stattdessen wird alles hineingefressen. Die negativen Gefühle müssen aber unbedingt heraus.

Zusätzliche Bewegung kann dabei helfen. Aufgebauter Stress wird vom Körper dadurch abgebaut. Zwischendurch darf also ausgiebig Bewegung ins Spiel kommen. Das hilft nicht nur dem physischen, sondern auch dem mentalen Zustand.

Keine Schuldzuweisungen mehr

Wenn das Vertrauen aufgebaut werden sollte, müssen die Schuldzuweisungen wieder abgelegt werden. Ansonsten nehmen die Vorwürfe und Beschuldigungen kein Ende mehr. Nach kurzer Zeit entsteht nämlich dann ein neues Problem. Die Schuldzuweisungen enden damit, dass man sich einmal Luft gemacht hat. Wird die Wunde aber trotzdem immer wieder neu aufgerissen, fällt es schwer, sich wieder vertrauensvoll in die Beziehung einzulassen.

Akzeptanz schafft Frieden

Mit Sicherheit hinterlassen schlimme Situationen oft auch Narben. An diese Situation lässt sich im Nachhinein aber nichts mehr ändern, sie ist Vergangenheit. Die Zeit lässt sich nicht zurückstellen. Darum sollte die bestehende Situation akzeptiert werden, wie sie gerade ist. Es ist vorbei und bereits geschehen. Nur die Einstellung auf die Zukunft kann sich noch ändern. Wenn eine Frau zum Beispiel betrogen wurde und sie die Situation hinnimmt, wie sie ist, fühlt sie sich bald schon wieder besser. Der Prozess heißt: Akzeptanz lernen

Darüber reden – Kommunikation ist alles

Der nächste Schritt ist, mit dem Liebhaber oder mit dem Freund Klartext zu sprechen. Der Partner sollte wissen, wie sehr man verletzt wurde und darüber enttäuscht ist und dass das Vertrauen stark gelitten hat. Dann sollte eigentlich eine Entschuldigung kommen. Kommt keine Entschuldigung, ist der andere nun am Zug. Er darf seine Gedanken offenbaren und seine Meinung ehrlich äußern.

Entschuldigen und verzeihen

Wenn sich der andere für die Situation aufrichtig entschuldigt hat und es auch ehrlich damit meint, sollte ihm verziehen werden. Der Satz: „ich verzeih Dir“ fordert viel. Dieser sollte laut ausgesprochen werden. So wird eine Mauer überschritten. Dadurch weiß der andere, dass es Hoffnung für eine weitere Beziehung überhaupt erst geben kann.

Eine gute Basis schaffen

Damit eine solche Situation nicht wieder auftreten kann, sollte eine gute Basis für zukünftige Situationen geschaffen werden. Eine erneute Entschuldigung wird nämlich nicht mehr akzeptiert. Eine Paartherapie kann helfen, wenn die Probleme sehr tief greifend sind. Aber auch unser Ratgeber bietet eine gute Hilfe zur Lösung von Beziehungsproblemen. Dies kommt immer auf die Gegebenheiten und auf die Situation an. Vielleicht gibt es Menschen, die kein guter Umgang sind oder ähnliche Gründe. Oft ist es Zeit, sich im Leben für eine Richtung zu entscheiden. Wieder Vertrauen aufzubauen bedeutet nämlich nicht, jemanden vor die Wahl zu stellen. Stattdessen ist Diplomatie gefragt. Die 2. Chance, die versprochen wird, muss auch tatsächlich existieren.

Aufmerksamkeit im Alltag

Aufmerksamkeit ist trotz aller Diplomatie gefragt. Die Situation darf beobachtet werden. Kritische Augen dürfen ganz besonders in der anfänglichen Zeit wachsam sein. Trotzdem gilt es hier nichts übertreiben. Nur so handelt man zum eigenen Schutz vor einem eventuellen erneuten Vertrauensbruch.

Zeit und Liebe

Die Regel lautet, dass die Zeit alle Wunden heilt. Auch wenn das Vertrauen nicht mehr da ist, sollte zum richtigen Zeitpunkt genug Zeit gegeben werden, um alles zu verarbeiten. Ist die Liebe nicht da oder nur gespielt, sollte man ehrlich sein. Ansonsten ist es für beide Seiten Zeitverschwendung. Ungeduld ist hier fehl am Platz, denn nur nach einer gewissen Zeit ist es möglich, klarer zu sehen.

Fazit bei Vertrauensbrüchen in der Beziehung

Es ist nicht ganz einfach, das Vertrauen wieder aufzubauen, wenn es einmal erschüttert wurde. Der wichtigste Schritt heißt, dass dem Partner vergeben wird. Nur dann, wenn beide bereit sind, für die Beziehung etwas zu tun, kann diese quasi wieder aufblühen. Dafür ist genügend Zeit Voraussetzung. Nur so kann das Vertrauen wieder langsam aufgebaut werden. Beide dürfen aktiv daran arbeiten. Nur so kann die Partnerschaft auf Dauer wieder harmonisch werden.

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